LUKAS KELLER

SKYRUNNING
 

PROJEKT

FROM HOME TO SUMMIT – NIDWALDEN PEAKS (P5)

Ein Jahr. Ein Kanton. 30 Gipfel. 5 über 2500 Meter. 20 über 2000. 5 über 1500. Kein Herumreisen – nur mein Terrain. Bis T4 im alpinen Gelände. Flow im Trail, Druck im Steilen, Kontrolle im Fels. Vom Tal bis zum Gipfel – so schnell wie möglich.

Berg

Höhe

SAC SKALA

KM

HM

ZEIT

GEMACHT

Huetstock

2676






Grosser Sättelistock

2637






Rigidalstock

2593






Schafberg

2523






Zahm Geissberg

2512






Hoh Brisen

2414






Brisen

2404






Chaisertuel

2400






Nünalphorn

2385






Widderfeld Stock

2351






Rot Nollen

2310






Risetenstock

2290






Schwalmis

2246






Stierendossen

2245






Bockistock

2225






Maisander

2152






Tomlishorn

2128






Pilatus (Esel)

2119






Oberbauenstock

2117






Schluchberg

2106






Hohliecht

2101






Jochlistock

2070

T4

5.85

1075

01:29:40

23.05.26

Gräftimattstand

2049

T2

7.65

1546

01:59:13

09.05.26

Gräfimattnollen

2034

T2

6.92

1497

01:52:32

09.05.26

Arvigrat

2014

T3

9.63

1661

02:18:32

09.05.26

Gandispitz

1996

T3

4.68

1001

01:14:15

23.05.26

Niderbauen

1923

T2

5.30

1207

01:25:05

26.04.26

Klimsenhorn

1907






Stanserhorn

1898

T2

8.58

1461

01:43:02

30.04.26

Buochserhorn

1807

T2

6.55

1325

01:35:05

18.04.26

SWISS MOUNTAIN PROJECT (P4)

Ein Jahr. Die ganze Schweiz: 20 Kantone und 6 Halbkantone. Von jedem mindestens ein Gipfel: über 2500 Meter – oder, wenn nicht vorhanden, der höchste Punkt. Alles laufend. Maximale Schwierigkeit: T4. Die Idee entstand aus einem simplen Blick zurück: 67 gelaufene Berge – verteilt auf gerade einmal fünf Kantone: Bern, Luzern, Graubünden, Obwalden und Nidwalden. Zu wenig. Dieses Projekt ist die Konsequenz daraus. Neue Regionen. Neue Linien. Neue Perspektiven. Start: April 2025. 

Ergebnis: 16 Kantone und 6 Halbkantone abgedeckt – 4 fehlen. Am Ende lief mir die Zeit davon. Schnee in den höheren Lagen. Run aufs Laaxer Stöckli Mitte Oktober abgebrochen – zu viel Schnee, zu rutschig, zu gefährlich. Aber dennoch: viele neue Bergwelten entdeckt und wieder erkannt, wie beeindruckend die Schweizer Berge sind. (CH-SCHWEIZ, 2025)

KANTON

BERG

HÖHE

SAC SKALA

KM

HM

ZEIT

GEMACHT

AG

Geissfluegrat

908

T1

6.24

385

00:44:38

26.04.25

AI

Säntis

2502

T3

10.25

1662

02:19:12

01.07.25

AR

Säntis

2502

T3

10.25

1662

02:19:12

01.07.25

BE

Wildstrubel

3244

T4

8.78

2139

02:40:13

18.07.25

BL

Hinteri Egg

1169

T2

7.32

803

01:09:43

03.07.25

BS

Sankt Chrischona

522

T1

5.27

267

00:32:50

23.11.25

FR

Vanil Noir

2389






GE

Les Arales

516






GL

Laaxer Stöckli

2899






GR

Pischahorn

2980

T3

7.85

1052

01:30:05

19.10.25

JU

Mont Raimeux

1302

T2

6.68

685

00:59:27

05.06.25

LU

Brienzer Rothorn

2348

T2

6.41

1108

01:24:45

12.06.25

NE

Chasseral Ost

1552

T1

18.38

1209

02:25:53

08.07.25

NW

Rigidalstock

2593

T4

6.67

1593

01:55:20

07.09.25

OW

Titlis

3238

T4

10.76

2253

03:08:50

10.08.25

SG

Haldensteiner Calanda

2806






SH

Hage

912

T1

9.48

578

01:03:44

15.09.25

SO

Hasenmatt

1445

T3

4.15

820

01:06:06

14.06.25

SZ

Pfannenstock

2572

T3

9.89

1778

02:38:02

13.08.25

TG

Groot

991

T2

3.01

315

00:25:25

09.05.25

TI

Pizzo Cassinello

3102

T3

8.98

1508

02:14:44

17.08.25

UR

Gemsfairenstock

2972

T3

8.20

1587

02:01:26

04.09.25

VD

Oldenhorn

3123

T4

8.29

1785

02:17:03

05.08.25

VS

Gross Bigerhorn

3626

T4

11.86

2047

03:18:17

18.09.25

ZG

Wildspitz

1580

T3

7.03

1186

01:33:48

18.05.25

ZH

Schnebelhorn

1291

T2

6.84

550

00:55:27

03.05.25

HARDERGRAT TRAVERSE (P3)

Aufgrund der aktuellen COVID-Situation verlagert sich mein neustes Projekt vor die Haustür: an den Hardergrat. Geplant ist eine Durchquerung – von Interlaken West über den gesamten Grat bis nach Brienz. Laufend. Da einzelne Passagen stark ausgesetzt sind, werde ich die Strecke vorab in Abschnitten erkunden.

Ergebnis: Alle Abschnitte einzeln gelaufen – bis auf die Schlüsselstelle am Tannhorn-Ostgrat. Zu riskant. Keine Traverse. (CH-BERNER OBERLAND, 2020)

CORSA DEL VOLCANO (P2)

2018 suche ich bewusst eine andere Form von Berglauf – weg vom Alpenraum, hin zu Italiens Vulkanen: Vesuv und Ätna. Der Vesuv (1281 m) bei Neapel dient als Warm-up. Viele Touristen, der Weg klar vorgegeben. Oben öffnet sich der Blick über Neapel, Pompeji und das Meer. Der Ätna auf Sizilien: 3329 m, höchster Vulkan Europas. Schwarze Lava zieht sich über den Hang, Aschefelder wechseln sich ab. Die Landschaft wirkt leer – wie auf dem Mond. Surreal.

Ergebnis: Vesuv gelaufen. Am Ätna war auf 2900 m Endstation – Zugang zum Hauptkrater nur geführt. Ich komme zurück. (IT-CAMPANIA, IT-SICILIA, 2018)

DOLOMITI TREMILA (P1)

Inspiriert von meinem ersten 3000er im Jahr 2016 – dem Piz Boè im Sellamassiv – entsteht das Projekt Dolomiti Tremila: In jeder Berggruppe einen 3000er laufen.

Ergebnis: Ein verfrühter Wintereinbruch Ende September setzte dem Vorhaben ein Ende. Ab etwa 2500 Metern lag in Südtirol bereits zu viel Schnee – die teils exponierten Passagen wurden zu rutschig und zu gefährlich. Stattdessen gab es mit meinem Vater intensive Bergruns und alpine Wanderungen auf niedrigere, aber nicht weniger eindrückliche Gipfel. Dolomiti Tremila ist aufgeschoben, aber nicht aufgehoben. (IT-ALTO-ADIGE, IT-VENETO, 2017)